Forschung
Beendete Projekte

Beendete Forschungsprojekte des Instituts für Werkstoffkunde

Medizintechnik

  • SFB 599 - Teilprojekt D12: Dentale Keramiken und Komposite
    Im Teilprojekt D12 des SFB 599 soll die Langzeitprognose dentaler Implantatkonstruktionen verbessert werden, indem die Degradationsstabilität eingesetzter ZrO2-Keramiken untersucht wird. Dazu werden für die dentale Prothetik typisch verwendete ZrO2-Keramiken hergestellt und oberflächennah durch z.B. Diffusionsprozesse funktionalisiert, um die Degradationsstabilität zu erhöhen.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2011 - 12/2014
  • SFB 599 - Teilprojekt R7: Stabilisierende Magnesiumstrukturen zur Unterstützung von kardiovaskulärem Gewebeersatz im Hochdrucksystem
    Im Teilprojekt R7 des SFB 599 werden bioresorbierbare Stützstrukturen aus Magnesiumbasis entwickelt, die zur temporären Stabilisierung von biologischen Patchmaterialien im Bereich der Aorta oder des Myokards genutzt werden sollen.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2007 - 12/2014
  • SFB 599 - Teilprojekt DR1: Mg-Verbindungen auf Dauerimplantaten
    Kurzbeschreibung: In diesem Teilprojekt werden spezielle, kontrolliert degradierbare Hydroxidverbindungen als Beschichtungen auf bekannte Dauerimplantatwerkstoffe aufgebracht, um so diese osteoproliferative Wirkung zu nutzen und eine verbesserte Prothesenverankerung zu erreichen.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2011 - 12/2014
  • SFB 599 - Teilprojekt R1: Entwicklung von biokompatiblen Magnesiumlegierungen und Untersuchung von deren Degradationsverhalten
    Im Rahmen des Teilprojektes werden Legierungen für degradable Implantate auf Magnesiumbasis entwickelt. Diese Implantatwerkstoffe sollen sowohl für den Hart- (hohe Festigkeit) als auch für den Weichgewebeeinsatz (hohe Duktilität) geeignet sein. Innerhlab des Projektes soll ein resorbierbarer Nasennebenhöhlen-Stent realisiert werden.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2003 - 12/2014
  • SFB 599 - Teilprojekt R6: Degradable Osteosynthese-Systeme
    Das Teilprojekt hat das Ziel, optimale degradable Implantate aus Magnesiumlegierungen für die Osteosynthese am belastetet Knochen zu entwickeln.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2003 - 12/2014
  • SFB 599 - Teilprojekt R8: Steuerung der Degradation und Wirkungsmechanismen von medizinischen Implantaten aus Magnesiumlegierungen
    Innerhalb dieses Teilprojektes sollen die Abbaukinetiken und die Wirkung von Magnesium auf einzelne Zelltypen und Gewebe untersucht und mechanistisch verstanden werden.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2011 - 12/2014
  • SFB Transregio 84 – Transferprojekt T1: Anfertigung und Kultivierung hochpräziser nativer Gewebeschnitte mittels Hochdruck-Wasserstrahltechnik für die intravital-mikroskopische Langzeituntersuchung von Mechanismen der angeborenen Immunität der humanen Lun
    Das Modell der Kultivierung und Infektion von nativem humanem Lungengewebe ist ein besonderer Schwerpunkt des SFB-TR84. Anhand dieses Modells ist es möglich Fragestellungen der angeborenen Immunität im Rahmen der Pathogen-Wirts-Interaktion in menschlichem Lungengewebe zu adressieren. Darüber hinaus ist es jedoch von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung, diese Infektionsprozesse unter Echtzeitbedingungen mikroskopisch verfolgen zu können (Intravitalmikroskopie). Zur Probenpräparation erscheint das Wasserstrahlschneiden als sehr vielversprechend. Hierbei kann die Schnittfugenbreite bis auf ca. 80 μm minimiert werden. Dieses hat zur Folge, dass komplexe Geometrien mit feinsten Konturen, spitzen Winkeln und engen Radien gefertigt werden können. Des Weiteren unterdrückt die Kühlung durch das Fluid die Zellschädigung im Vergleich zu anderen Bearbeitungsverfahren wie zum Beispiel des Lasers, wodurch es sich ideal eignet lebende Gewebe schadfrei zu schneiden. Der Schneideprozess findet ohne direkten Werkzeugkontakt statt. Aus diesem Grund kann das Werkzeug als nahezu verschleißfrei betrachtet werden und die Einhaltung der notwendigen Sterilität erleichtert werden.
    Jahr: 2015
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 03/2014-02/2016
  • Cochlea-Implantation: Evaluation der Dissolution der Platin-Elektroden und Entwicklung stabiler Elektrodenparameter für die neurale Stimulation
    Untersucht wird eine Beeinträchtigung der Hörleistung mit Cochlea-Implantaten nach unbestimmter Zeit. Gleichzeitig gibt es eine nicht nachvollziehbare Impedanzerhöhung an den Stimulations-Elektroden, welche durch eine Erhöhung des Stimulationsstroms ausgeglichen werden kann. Dabei besteht jedoch die Gefahr der Elektrolyse oder Auflösung der Platinelektroden und damit die Zerstörung des Implantats. Als Arbeitspunkte stehen die werkstoffkundliche und histologische Analyse defekter, explantierter Elektrodenarrays und In-vitro-Versuche mit definierter Stimulation von Elektroden in unterschiedlichen elektrolytischen Medien (SBF, NaCl 0,9%) und Variation der Stimulationsparameter (Amplitude, Pulsfrequenz,…) zur Nachbildung der realen Einsatzbedingungen der Implantate. Ziel ist die Ermittlung eines sicheren Korridors für die Stimulationsparameter der Platinelektroden.
    Jahr: 2015
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 08/2013-11/2016

SFB Regeneration

  • SFB 871 - Teilprojekt A1: Zerstörungsfreie Charakterisierung von Beschichtungen und Werkstoffzuständen Hochbeanspruchter Triebwerksbauteile
    Die Zielsetzung ist die Entwicklung einer Mehrparameter-Hochfrequenz-Wirbelstromtechnik zum empfindlichen Nachweis von lokalen Defekten und Werkstoffzuständen in Scantechnik sowie die Entwicklung einer neuartigen dynamischen Induktions-Thermographie zur schnellen bildhaften Prüfung und Bewertung der Randzoneneigenschaften von profilierten Bauteil-Mehrschichtsystemen.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2010 - 12/2013
  • SFB871 Regeneration komplexer Investitionsgüter – Teilprojekt B6: Lichtbogenprozesse für Reparaturschweißverfahren an Hochleistungsbauteilen aus Ti Legierungen
    Die Integrität von komplexen Flugtriebwerksteilen kann, sofern es der Werkstoff und die Bauteilgeometrie zulassen, durch Fügeprozesse wiederhergestellt werden. Ziel des Teilprojektes B6 ist es, moderne Lichtbogenschweißverfahren als Reparaturverfahren für die Wiederherstellung beschädigter Triebwerksbauteile aus Titanlegierungen zu etablieren und damit einen Beitrag zu leisten, diese hoch beanspruchten Komponenten nach der Regeneration dem Lebenszyklus des Investitionsgutes wieder zuzuführen. Die Herausforderung besteht dabei darin, bei der Regenration den Wärmeeinfluss durch das Schmelzschweißen durch besonders wärmearme Lichtbogenschweißverfahren, wie z.B. das MIG(ColdArc)-, das Mikroplasma- und das leistungsarme WIG(SHARC)-Schweißen zu minimieren.
    Jahr: 2015
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2014 - 12/2017

[nicht kategorisiert]

  • ENTRIA - Entsorgungsoptionen für radioaktive Reststoffe
    Interdisziplinäre Analysen und Entwicklung von Bewertungsgrundlagen
    Förderung: BMBF
    Laufzeit: 01/2013 bis 12/2017
  • Untersuchung des Einflusses einer alternierenden, geringzyklischen Biegebeanspruchung auf Bleche mit unterschiedlichen Kristallgittern
    Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden werkstoffkundliche Zusammenhänge bezüglich der Entwicklung der Mikrostruktur, der mechanischen Eigenschaften, der Textur und der Anisotropie von metallischen Dünnblechen, besonders mit einer hdp-Kristallgitterstruktur, nach zyklischen Biegen erforscht.
    Jahr: 2010
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 12/2012
  • Qualifizierung thermisch gespritzter Korrosionsschutzschichten für dickwandige Behälterkomponenten - QUAKOS -
    Ziel des Vorhabens ist der Nachweis der großtechnischen Machbarkeit von thermisch gespritzten Korrosionsschutzschichten auf End- und Zwischenlagerkomponenten aus Sphäroguss unterwirtschaftlichen Aspekten. Am IW werden die thermisch gespritzten Schichten im Hinblick auf ihre korrosionsschützenden Eigenschaften unterschiedlichen Korrosionsuntersuchungen unterzogen. Ein besonderer Aspekt dabei ist die Entwicklung eines zuverlässigen mobilen Porositätstests für die späterer Anwendung in Behälterkomponenten.
    Jahr: 2010
    Förderung: BMBF
    Laufzeit: 06/2010 - 05/2013
  • Prozessoptimierung beim Presshärten
    Das Forschungsziel des Projektes besteht in der Verkürzung der Prozesszeiten beim Presshärten.
    Jahr: 2011
    Förderung: EFB / AiF
    Laufzeit: 07/2011 - 06/2013
  • SFB 489 - Teilprojekt T08: Gesteuerte Abkühlung von Karosseriebauteilen mittels Zweiphasen-Sprühkühlung
    Ziel des Projektes ist es, presshärtbare Karosseriebauteile aus dem Vergütungsstahl 22MnB5 aus der Umformwärme gezielt lokal abzukühlen, um örtlich variierende Werkstoffeigenschaften einzustellen. Hierfür wird der Presshärtvorgang frühzeitig unterbrochen und das Bauteil in ein Düsenfeld übergeben. Die Wärmebehandlung erfolgt mittels einem Wasser-Luft-Sprayfeld mit lokal variierter Intensität, sodass ein dem späteren Bauteileinsatz angepasstes Eigenschaftsprofil bezüglich Festigkeiten und Duktilität erzeugt wird.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 10/2011 – 03/2014
  • SFB 653 - Teilprojekt E2: Magnetische Magnesiumlegierungen
    Die aktuellen Arbeiten im Teilprojekt E2 konzentrieren sich auf die Entwicklung niedriglegierter Mg-Werkstoffe mit messtechnisch verwertbaren weichmagnetischen und optimierten mechanischen Eigenschaften.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 07/2005 - 06/2013
  • PAK 343 - Teilprojekt 4: Werkstoffkundliche Analyse der Prozesskombination konventioneller und dynamischer Umformverfahren (2. Antragszeitraum)
    Werkstoffkundliche Analyse kombinierter quasi-statischer und dynamischer Umformverfahren mit unterschiedlichen Lastpfaden für die Methodenplanung von Prozessketten aus konventionellen und dynamischen Umformverfahren
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2009 - 12/2014
  • Physikalische Prozessanalyse zur Verbesserung des Plasmalötprozesses von Aluminiumlegierungen der 5000er-, 6000er- und 7000er- Reihe
    Erarbeitung eines grundlegenden physikalischen Prozessverständnisses, sowie eine Verkürzung der Prozesskette beim Plasmalichtbogenlöten durch die Entwicklung eines flussmittelfreien Lotdrahtes.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 10/2010 - 09/2012
  • Computer‐ und roboterassistierte Umstellungsosteotomie unter Verwendung neuartiger Osteotomieverfahren und kraft‐/ momentbasierter, robotischer Operationsplanung und Operationsausführung
    Im Rahmen dieses Projektes wird die Wasserabrasivstrahltechnik mit Hinblick auf die Anwendung als medizinisches Operationsinstrument zur Knochendurchtrennung weiterentwickelt.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 02/2013
  • Verbundstrangpressen von Aluminium-Titan Verbindungen
    Ziel des Forschungsvorhabens ist die Herstellung von stoffschlüssigen Verbunden aus technisch relevanten Aluminium- und Titanlegierungen mittels Strangpressen. Durch die Kombination der unterschiedlichen Werkstoffe lassen sich maßgeschneiderte Konstruktionen mit für den jeweiligen Anwendungsfall optimierten Eigenschaften herstellen. Anwendungsfelder finden sich im Bereich von Strukturbauteilen für die Luftfahrt und den Automobilbau.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 10/2010 - 09/2012
  • SFB 489 - Teilprojekt T6: Abschrecken induktiv gehärteter Bauteile mit der Spraykühlung
    Im Rahmen des Projektes soll ein Abschrecken von Zahnrädern in einen SDF®-Randschichthärtprozess unter Zuhilfenahme einer Spraykühlung realisiert werden. Im Vergleich zu Polymerlösungen kann mit dem Wasser-Luft-Gemisch eine langsamere, homogenere und umweltfreundliche Abschreckung durchgeführt werden, die zu einem geringeren Verzug und somit reduzierten Nacharbeitskosten führt.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2009 - 12/2011
  • Flussmittelfreies Löten von Aluminiumlegierungen
    Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden lithiumhaltige Hartlote für das flussmittelfreie Löten von Aluminiumlegierugen in silandotierten Schutzgasen aus dem System Al-Li-Si entwickelt.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 12/2014
  • Systematische Untersuchung von Lichtbogenprozessen für das nasse Elektrodenschweißen unter Wasser in Tiefen größer 20 Meter
    Ziel des Forschungsvorhabens ist die sichere Abbildung der Prozessabläufe im Lichtbogen beim nassen Unterwasserschweißen mit Stabelektroden, zum Verständnis der veränderten Abläufe gegenüber dem Schweißen an Atmosphäre. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen kann eine gezielt systematische Entwicklung von Zusatzwerkstoffen für größere Wassertiefen erfolgen.
    Jahr: 2011
    Förderung: AiF
    Laufzeit: bis 10/2012
  • Impfverfahren für Magnesiumbasislegierungen mittels Bornitrid
    Kornfeinung und Modifizierung von Magnesium-Aluminium-Zink-Legierungen mittels Bornitrid, welches in der Schmelze zersetzt wird und hierbei hochschmelzende Phasen bildet, die bei der Erstarrung als Keime fungieren.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2011 - 12/2011
  • Entwicklung eines wirkstofftragenden resorbierbaren Platzhalters für die Halswirbelsäule des Menschen
    Kurzbeschreibung: Herstellung und Prüfung von Stützstrukturen aus Magnesium im Feingussverfahren welche mit einem resorbierbaren Kunststoff infiltriert werden. Die so hergestellten Hybridstrukturen werden hinsichtlich ihrer Eignung für die Verwendung in Form von Hals-Wirbelsäulen-Implantaten im Schafsmodel getestet.
    Jahr: 2011
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 01/2010 - 06/2012
  • Methodische und technologische Entwicklung neuartiger werkstoffgerechter Reparaturverfahren für Faser‐Kunststoff-Verbund‐Strukturen
    Ziel des Projektes ist die methodische Entwicklung neuartiger automatisierter Reparaturverfahren, die eine weitgehende Wiederherstellung der richtungsabhängigen Bauteileigenschaften gewährleisten.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 07/2012
  • SFB 489 - Teilprojekt A3: Modellierung und Simulation zur kontrollierten Abkühlung präzisionsgeschmiedeter Bauteile
    Ziel des Teilprojektes ist die Prognose der mechanischen Eigenschaften von präzisionsgeschmiedeten und aus der Umformwärme mittels Wasser-Luft-Spray abgekühlten Bauteilen.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2000 - 12/2011
  • In-Situ-Untersuchung des Erstarrungsverhaltens ausgewählter Aktivlote beim Löten von monokristallinen Diamanten
    Das Ziel des beantragten Forschungsprojektes ist eine Erweiterung des Verständnisses von Lötprozessen, speziell das Aktivlöten monokristalliner Diamanten, unter Verwendung der thermographischen In-Situ-Analyse.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 07/2013
  • GRK 1627 - Teilprojekt A3: Entwicklung gradierter Materialien mittels Wasser‐Luft‐Spraykühlung und deren Modellierung
    Gegenstand des Projektes ist die Entwicklung und Verifikation von Simulationsmodellen für das Randschichthärten mittels Wasser‐Luft‐Spraykühlung
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 12/2013
  • SFB TR73 - Teilprojekt C5: Partielle Oberflächenbehandlung durch atmosphärisches Plasmanitrieren zur Steigerung der Härte und Verschleißfestigkeit hochbeanspruchter Werkzeuge und Bauteilregionen nach dem Umformprozess
    Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden das atmosphärischen Plasmanitrieren für die partielle Oberflächenbehandlung von bestimmten Beanspruchungszonen an Umformwerkzeugen und Werkstücken zur Verbesserung der Verschleißeigenschaften entwickelt.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2009 - 12/2012
  • Forschergruppe 702: Entwicklung einer Fertigungstechnik (maschinentechnische Grundlagen) für Metall-Kapillardruckgießprozesse
    Das „Metall-Kapillardruckgießen“ ist ein schmelzmetallurgisches Urformverfahren zum Fertigen mikromechanischer metallischer Gussbauteile
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 06/2012
  • Nutzung der Simulation und Modellbildung zur Homogenisierung der Schichteigenschaften beim Atmosphärischen Plasmaspritzen - Simulation des Aufbaus mittels der 3-Kathoden-Technik plasmagespritzter Schichten
    Optimieren der Eigenschaften plasmagespritzter Schichten im Hinblick auf Porengehalt, -größe und Eigenspannungsverteilung mittels einer neuartigen gekoppelten CFD-FEM-Simulation.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 12/2014
  • SFB 489 - Teilprojekt A1: Lebensdauererhöhung von Werkzeugen für das Präzisionsschmieden von Zahnrädern durch PVD-Beschichtungen und Einlöten von Keramiksegmenten
    Kurzbeschreibung: Im Teilprojekt A1 "Werkstoffe für das Präzisionsschmieden" werden Maßnahmen entwickelt, die eine Lebensdauererhöhung von Werkzeugen für das Präzisionsschmieden von Zahnrädern zum Ziel haben.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2000 - 12/2011
  • Untersuchung des Einsatzes der PVD-Schichttransplantation zur Generierung neuartiger Oberflächen und Eigenschaften bei der Mikrobauteilfertigung
    In diesem Projekt werden transplantierbare PVD-Schichtsysteme entwickelt. Die neuartigen Schichtsysteme ermöglichen die Herstellung von hochgenauen Strukturen (Strukturgröße < 1 µm) aus hochfesten Materialien.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 10/2013
  • Hydrophobierung von Stabelektroden für das nasse Lichtbogenhandschweißen unter Wasser
    Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen Umhüllungskomponenten von Stabelektroden hydrophobiert und unter Variation der Wassertiefe verschweißt werden.
    Jahr: 2011
    Förderung: IGF über AiF
    Laufzeit: 05/2011 - 04/2013
  • SFB 489 - Teilprojekt B6: Zerstörungsfreie Bauteilprüfung in der Prozesskette "Präzisionsschmieden"
    Ziel des Teilprojektes ist die Weiterentwicklung und Integration zerstörungsfreier Prüftechniken zur schnellen Erfassung und Charakterisierung der Bauteileigenschaften in der Prozesskette und unter industriellen Einsatzbedingungen, um über eine Steuerung oder Regelung der Prozessparameter zu einer Qualitätssicherung in der Prozesskette Präzisionsschmieden und Bewertung der Bauteilqualität zu kommen.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2000 - 12/2011
  • SFB 653 - Teilprojekt S3: Gentelligente Bauteilidentifikation und Integritätsbewertung
    Werkstücke, die Informationen zu ihrer Fertigung inhärent speichern oder Fahrwerkskomponenten, die ihren Zustand autonom überwachen und bei Bedarf eine Inspektion veranlassen, mögen vielleicht noch wie Zukunftsvisionen klingen, werden im Sonderforschungsbereich 653 „Gentelligente Bauteile im Lebenszyklus - Nutzung vererbbarer, bauteilinhärenter Informationen in der Produktionstechnik“ aber bald Wirklichkeit.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 07/2005 - 06/2013
  • EcoForge - Teilprojekt 5: Sensorkontrollierte Umwandlung aus der Schmiedewärme zur Prozesssteuerung und Bauteiloptimierung
    Ziel des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung, Fertigung und Erprobung einer zerstörungsfreien, robusten und temperaturbeständigen Sensorik, sowie einer geeigneten Prüftechnik zur direkten, sensorkontrollierten Erfassung der Werkstoffumwandlung im Bauteil in der Abkühlphase aus der Schmiedewärme bei verschiedenen Werkstoffen. Dabei ist die weitere Zielsetzung eine Klassifizierung der Phasen- und Gefügeanteile, wie Restaustenit, Bainit, Martensit, Ferrit und Perlit in der Entwicklung.
    Jahr: 2011
    Förderung: AiF, BMWi
    Laufzeit: 11/2011 - 10/2013
  • Lokale Konditionierung von presshartem Vergütungsstahl für das Hybridfügen von Mischbaustrukturen
    Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer prozesssicheren Konditionierung von presshartem 22MnB5 zum Verbinden des Vergütungsstahls in Mischbauweise mit mechanischen Fügeverfahren. Hierfür soll eine lokal begrenzte thermische Entfestigung des pressharten Stahlwerkstoffs als Konditionierung dienen und somit die Einsetzbarkeit von konventionellen mechanischen Fügeverfahren bei höchstfesten Stahlwerkstoffen ermöglichen, ohne die Gebrauchseigenschaften der Bauteile durch den Wärmebehandlungsvorgang global zu beeinträchtigen.
    Jahr: 2011
    Förderung: AiF-ZUTECH, BMWi
    Laufzeit: bis 09/2013
  • Entwicklung eines innovativen Verfahrens zum flexiblen, eigenschaftsgesteuerten Vergüten komplexer Stahlprofile mit integrierter Qualitätsprüfung
    Die Wärmebehandlung von Langprofilen stellt eine ressourceneffiziente Möglichkeit dar, die erheblichen Leichtbaupotenziale von Stahl zu haben. Mit kostengünstigen Stählen lassen sich so ausgezeichnete Eigenschaftsbalancen aus Festigkeit, Zähigkeit und Duktilität erreichen. Mit einer integrierten zerstörungsfreien Werkstoff-Charakterisierung im unmittelbaren Anschluss an die Wärmebehandlung können die Werkstoffeigenschaften frühzeitig festgestellt und Ausschuss vermieden werden.
    Jahr: 2011
    Förderung: AiF-ZIM, BMWi
    Laufzeit: bis 10/2011
  • Schneidladungsschneiden - Untersuchung der Staub-, Aerosol- und Gasentstehung bei der Verwendung von Schneidladungen als Zerlegetechnik im Rückbau kerntechnischer Anlagen
    Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden Emissionen untersucht, die bei der Verwendung von Schneidladungen entstehen. Ziel des Forschungsvorhabens ist die Qualifizierung von Schneidladungen zum Rückbau kerntechnischer Anlagen
    Jahr: 2011
    Förderung: BMBF
    Laufzeit: bis 04/2012
  • INNOCUT - Innovative Lichtbogenverfahren für die Stilllegung und den Rückbau kerntechnischer Anlagen – Hot-Wire-Plasmaschneiden und Lichtbogen-Sauerstoff-Impulsschneiden
    Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens werden die thermischen Schneidverfahren Hot-Wire-Plasmaschneiden und Lichtbogen-Sauerstoff-Impulsschneiden für den Einsatz im kerntechnischen Umfeld weiterentwickelt. Hierzu wird u. a. ein LSI-Brenner entwickelt sowie Untersuchungen zur Leistungssteigerung des Hot-Wire-Plasmaschneidens und des Lichtbogen-Sauerstoff-Impulsschneidens durch den Einsatz exotherm abreagierender Zusatzwerkstoffe durchgeführt.
    Jahr: 2011
    Förderung: BMBF
    Laufzeit: bis 10/2012
  • Entwicklung der Ziehparameter und Herstellung resorbierbarer Nahtmaterialien auf Magnesiumbasis
    Im Rahmen des Teilprojekts wird zusammen mit der AGH Krakau eine Prozesskette zur Herstellung für dünne Magnesiumdrähte (0,5 mm bis 0,1 mm) entwickelt.
    Jahr: 2011
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 12/2012
  • Einfluss der Wärmebehandlung auf unlegierten Qualitätsstahl zur Bildung von Nanostrukturen mit definierten mechanischen Eigenschaften am Beispiel des Drahtziehens
    Ziel des Forschungsvorhabens ist die Charakterisierung der Mikrostruktur und Bestimmung der mechanischen Eigenschaften eines unlegierten Qualitätsstahls (C = 0,8 %) während einer Kombination von Wärmebehandlung und Drahtziehen zur Einstellung eines gewünschten Gefüges mit definierten mechanischen Eigenschaften.
    Jahr: 2012
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2012 - 12/2014
  • Entwicklung und Evaluation von Werkstoffsystemen für die Herstellung von Reaktionsloten aus Zintl-Phasen-bildenden Legierungen
    Gegenstand dieses Projekts ist die Entwicklung von Reaktionsloten aus Zintl-Phasen-bildenden Systemen. Im Gegensatz zum Wissensstand beim Einsatz von wärmegenerierenden Reaktivfolien zum Löten, ist es das Ziel, Lote zu entwickeln, bei denen das Produkt aus der wärmeliefernden Reaktion integraler Legierungsbestandteil des entstehenden Lötguts ist.
    Jahr: 2012
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 10/2014
  • Ermittlung von Versagenskriterien mechanisch-korrosiv belasteter, hartgelöteter Edelstahlblechverbindungen unter Berücksichtigung der Nickellotmetallurgie und der Fertigungsbedingungen
    Projektgegenstand ist die Prüfung und Bewertung gelöteter Edelstahlblechverbindungen bei kombinierter mechanisch-korrosiver Belastung sowie die Entwicklung eines hierfür geeigneten Prüfverfahrens. Im Fokus der Untersuchungen stehen Nickellote aus den Systemen NiCrBSi(Fe), NiCrPSi und NiCrSiCuMn sowie hiermit gelötete Edelstähle der Typen 1.4301, 1.4404 (austenitisch) und der 1.4548 (martensitisch).
    Jahr: 2012
    Förderung: AiF-IGF, BMWi
    Laufzeit: bis 06/2014
  • Entwicklung und Charakterisierung thermoplastisch gebundener Spritzgusslotformteile
    Die zunehmende Bedeutung des Hart- und Hochtemperaturlötens bei der Großserienfertigung komplexer Edelstahlbauteile macht es notwendig, ökonomischere Verfahren und technische Alternativen hinsichtlich Lötprozessen und Lotwerkstoffen zu entwickeln. Eine in der Großserie wesentliche Schlüsseltechnologie stellt hierbei das automatisierte Vorbeloten der Bauteile mit Nickelbasisloten dar, welche gegenwärtig vornehmlich über die Applikation von lösungsmittelhaltigen Lotpasten resp. Lotsuspensionen appliziert werden. Dieses Forschungsvorhaben hat sich zur Aufgabe gestellt, alternativ hierzu thermoplastische Polymere als Binder für Nickelbasislotpulver einzusetzen und daraus für die jeweilige Lötaufgabe maßgenaue Lotformteile im Spritzgussverfahren herzustellen.
    Jahr: 2012
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 09/2013
  • Nutzung des Leichtbaupotentials von hochfesten Stahlwerkstoffen für Stahlrohrtürme von Windenergieanlagen durch den Einsatz von Hochleistungsfügetechnik
    Die wachsende Größe von Windenenergieanlagen hin zu Multimegawattanlagen führt zu steigenden Anforderungen an die Werkstoffe sowie an die Fügetechnik. Zentrales Projektziel ist es darum, die Einführung von höherfesten Werkstoffen (im Besonderen Feinkornbaustähle) in den Windturmbau zu ermöglichen, um eine Wanddickenreduktion zu erreichen.
    Jahr: 2012
    Förderung: AiF
    Laufzeit: bis 04/2013
  • FOR 576 - Teilprojekt 3: Mikrostrukturierung thermisch gespritzter Schichten
    An Oberflächen und das Grundmaterial werden in technischen Anwendungen häufig diametrale Anforderungen gestellt (z.B. Hart – Elastisch). Um derartige Anforderungsprofile zu erfüllen, werden häufig auf das Grundmaterial Beschichtungen aufgebracht, die die Eigenschaften der Oberfläche gegenüber dem Grundmaterial verändern. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, durch gezielte Beeinflussung der Porositäten thermisch gespritzter Schichten die Reibwerte von hydrodynamisch geschmierten Systemen zu verbessern.
    Jahr: 2012
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 01/2006 - 06/2012
  • SFB 489 – Transferprojekt T9: Prozesskette zur Herstellung präzisionsgeschmiedeter Hochleistungsbauteile
    Ziel ist die Realisierung einer rechnergestützten Auslegung von Induktionshärteprozessen unter besonderer Berücksichtigung einer Mehrfrequenzerwärmung (SDF®-Randschichthärtung) sowie der Bauteilabkühlung mittels einer Spraykühlung
    Jahr: 2012
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 10/2011 - 01/2014
  • Entwicklung von Prozessen zum flussmittelfreien Schutzgas-Hartlöten zwischen 650 °C und 850 °C durch Einsatz silandotierter Prozessgase
    Projektinhalt ist die Entwicklung von flussmittelfreien Schutzgas-Hartlötprozessen im Temperaturbereich von 650 °C bis 850 °C durch Einsatz silandotierter Prozessgase, mit dem Ziel, die werkstoffkundlichen Voraussetzungen und optimalen Prozessbedingungen für das Fügen relevanter Konstruktionswerkstoffe aus Kupferlegierungen und Stählen in artgleichen und Misch-Verbunden zu ermitteln. Als Verfahren sollen hierzu das Löten in einem Schutzgasdurchlaufofen und das Schutzgas-Induktionslöten untersucht werden.
    Jahr: 2013
    Förderung: AiF-IGF
    Laufzeit: 10/2013 - 09/2015
  • Elektrokontakttrennen mittels CAMG-Technik zum manuellen und halbautomatischen Trennen von Spundwänden unter Wasser
    Das Ziel des Projekts ist es, die CAMG-Technik als handgeführtes Gerät für den Unterwassereinsatz im Wasserbau technisch umzusetzen.
    Jahr: 2013
    Förderung: AiF
    Laufzeit: bis 09/2015
  • Laserstrahlschneiden unter Wasser für höhere Produktivität
    Das Ziel des Vorhabens bestand darin, einen automatisierten Laserstrahlschneidprozess für den Einsatz unter Wasser zu entwickeln und so die Wirtschaftlichkeit beim Schneiden unter Wasser in einer Tiefe von 2 – 6 m, auch bei verminderter Sicht, zu erhöhen. Als Beispielanwendung wurde hierbei das Schneiden von Spundwänden unter Wasser betrachtet. Die Führung des Schneidkopfes erfolgte mittels eines Achssystems, welches eine flexible Führung entlang der Spundwandkontur ermöglichte. Eine Abstandsregelung sorgte für die Einhaltung des korrekten Abstands zwischen dem Schneidkopf und der Spundwand. Die im Schneidkopf integrierte Schneid-Sensorik diente zur Prozessüberwachung. Hierdurch wurde sichergestellt, dass die Spundwand sicher komplett durchtrennt wird.
    Jahr: 2015
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 09/2016
  • BeDeKo - Betondekontamination mittels Trockeneisstrahlens zum Rückbau von Gebäudestrukturen im kerntechnischen Rückbau
    Die Dekontamination von Gebäudestrukturen stellt beim Rückbau kerntechnischer Anlagen einen der arbeitsintensivsten Schritte dar. Alle im Kontrollbereich liegenden Oberflächen der Gebäudestruktur sind mit einem dekontaminierbaren Lacksystem beschichtet. Dieses hat die Aufgabe eventuell im Betrieb auftretende Kontamination daran zu hindern tiefer in den dahinter befindlichen Stahlbeton einzudringen. Während die Beschichtung einen Reststoff darstellt der einer Endlagerung zugeführt werden muss, kann die überwiegende Masse der Gebäudestruktur herkömmlich deponiert oder im Recyclingkeislauf Rohstoff wiederverwertet werden. Die Trockeneisstrahltechnologie bietet eine alternative Methode zu dem konventionell genutzten mechanischen Entschichtungsverfahren wie Schleifen, Fräsen und Nadeln.
    Jahr: 2015
    Förderung: BMBF
    Laufzeit: 10.2014 - 09.2016
  • Ausscheidungsmechanismen ferromagnetischer Phasen in stranggepressten Mg-Co-Basislegierungen
    Die im Teilprojekt E2 des Sonderforschungsbereichs 653 „Gentelligente Bauteile im Lebenszyklus“ entwickelten magnetischen Magnesiumlegierungen ermöglichen eine messtechnische Bestimmung zyklischer Bauteilbelastungen aufgrund der Änderung ihrer magnetischen Eigenschaften unter mechanischer Beanspruchung. Während die Legierungsentwicklung und Primärherstellung dieser Werkstoffe auf Basis von Magnesium und Cobalt bislang im Wesentlichen mittels gießtechnischer Verfahren erfolgt, deuten die im Rahmen der 2. Förderperiode des SFB-Projekts durchgeführten ersten Untersuchungen zum Strangpressen von Mg-Co-Legierungen großes Potenzial zur Steigerung sowohl der magnetischen als auch der mechanischen Eigenschaften an. Gleichzeitig sind noch vor allem in Bezug auf die Ausscheidungsbildung und ggf. auftretende Rekristallisationsvorgänge beim Verpressen dieser Legierungen viele Fragen offen. Ziel des beantragten Projekts ist es daher, aufbauend auf den Vorarbeiten, die Grundlagen zum Strangpressen von Mg-Co-Legierungen zu erarbeiten. Zu den potenziellen Anwendungen stranggepresster, sensorischer Leichtbauwerkstoffe gehören u.a. Profile im Automotive-Bereich sowie in der Luftfahrt. Durch die Fokussierung auf die Phasenbildungsvorgänge beim Strangpressen der magnetischen Magnesiumlegierungen besteht eine scharfe Trennung zum zeitlich parallel geförderten Teilprojekt E2 des SFB 653, da dort aufgrund des gewählten Demonstrators „Radträger“ ausschließlich Aspekte bei der gießtechnischen Verarbeitung der Legierungen im Mittelpunkt stehen.
    Jahr: 2015
    Förderung: LUH
    Laufzeit: 09/2014-12/2015
  • Untersuchungen der Serientauglichkeit des Schichttransplantationsprozesses zur Herstellung von beschichteten Druckgussbauteilen
    Beim Verfahren der Schichttransplantation handelt es sich um ein Verbundgussverfahren für die Beschichtung von Druckgussbauteilen, bei dem die Beschichtung vor der Herstellung des eigentlichen Bauteils hergestellt und während des Gießprozesses auf die Oberfläche des Gussteils übertragen wird. In diesem Projekt sollen wesentliche Erkenntnisse zur Realisierung der Serientauglichkeit des Schichttransplantationsprozesses, insbesondere bei der Herstellung von Druckgussbauteilen mit innenbeschichteten Bohrungen, erzielt werden. Sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Einsatzgrenzen des Verfahrens stehen im Mittelpunkt des Forschungsprogramms.
    Jahr: 2015
    Förderung: AiF / IGF
    Laufzeit: 09/2014-08/2016
  • Ultraschallgestützter Verbundguss
    Komplexe Kühlkörperstrukturen, die aus mehreren Teilen - häufig aus den Materialien Aluminium und Kupfer - bestehen, kommen in Elektronikprodukten zum Einsatz, da aufgrund stetig steigender Prozessorleistung immer größere Wärmemengen abgeführt werden müssen. Die herkömmlichen Herstellungs- und Fügeverfahren weisen sowohl bei der Wärmeleitung zwischen den einzelnen Komponenten als auch in der Prozesskomplexität Defizite auf. Der Verbundguss ermöglicht die Herstellung von Kühlkörpern aus unterschiedlichen Materialien bereits beim Urformen in einem Schritt. Dabei ist die Verbundqualität stark von der Beschaffenheit der Oberflächen abhängig, so dass es teilweise zu unvollständigen Verbindung zwischen den genannten Metallen kommt. In dem beantragten Projekt werden diese Vorversuche in einen Technologiedemonstrator im Technikumsmaßstab überführt. Dazu werden zunächst sowohl die schwingungstechnischen als auch die werkstoff- und prozesstechnischen Grundlagen erarbeitet und eine Auslegungsrichtlinie abgeleitet. Der Demonstrator wird auf dieser Basis erstellt und die Qualität der Werkstücke beurteilt.
    Jahr: 2015
    Förderung: 10/2012-04/2016
    Laufzeit: DFG
  • SFB 653 - Teilprojekt E2 Magnetische Magnesiumlegierungen
    Das Ziel des Teilprojekts E2 ist die Entwicklung und Herstellung von magnetischen Magnesiumlegierungen mit sensorischen Eigenschaften. Diese Werkstoffe können als belastungsempfindliche Sensormaterialien genutzt werden, weil sie die Erfassung relevanter Informationen über die Betriebsbedingungen, insbesondere die anliegenden, dynamischen mechanischen Lasten, werkstoffinhärent über die Änderung ihrer magnetischen Eigenschaften ermöglichen. Diese Änderung, die auf dem Effekt der inversen Magnetostriktion (Villari-Effekt) beruht, kann mit Hilfe moderner Methoden zur zerstörungsfreien Bauteilprüfung und Materialcharakterisierung, etwa der hochauflösenden Wirbelstromtechnik unter Anwendung der Harmonischen-Analyse, im laufenden Betrieb ausgelesen und verarbeitet werden. Mit Hilfe solcher Messdaten der Belastungshistorie kann die zu erwartende Lebensdauer von Bauteilen abgeleitet werden, so dass Wartungsintervalle geplant und nachfolgende Bauteilgenerationen optimiert werden können. Magnesiumlegierungen verfügen aufgrund hoher spezifischer Festigkeiten bei geringer Dichte über großes Leichtbau-Potenzial. Da Magnesium selbst und gebräuchliche Mg-Legierungen nicht über ferromagnetische Eigenschaften verfügen, wurden im TP E2 neue Legierungen auf Basis von Magnesium und Kobalt entwickelt, deren Gefüge Phasen mit deutlich messbaren ferromagnetischen Eigenschaften enthält. Die magnetischen Eigenschaften der Legierungen unter zyklischer Beanspruchung werden in Kooperation mit dem TP S3 mittels der Harmonischen-Analyse von Wirbelstromsignalen bestimmt. Die Messwerte der Harmonischen liefern Aussagen über den momentanen Werkstoffzustand und die Gitterverspannungen infolge der auf die Mg-Proben einwirkenden Kräfte.
    Jahr: 2015
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 07/2013-06/2017
  • Steigerung der Wärmeleitfähigkeit von Aluminium-Kupfer-Verbundgussteilen durch gezielte Modifikation der Verbundzone
    Elektronische Komponenten mit hoher Verlustleistung benötigen eine effiziente Kühlung damit die Funktion und die Lebensdauer nicht negativ beeinträchtigt werden. Um die Wärme effektiv abzuführen, existieren vielfältige Kühlerbauarten die meist aus einer Kombination von Aluminium und Kupferelementen bestehen. Bei Materialpaarungen kommt es jedoch bisher an den Fügestellen zu einem beträchtlichen Anstieg des thermischen Widerstandes. Durch die Verbundgusstechnologie werden verschiedene Werkstoffe im Gießvorgang zu einem Teil vereint. In diesem Projekt werden Beschichtungen verwendet um stoffschlüssige Verbindungen im Druckgussprozess mit möglichst guten thermischer Leitfähigkeit herzustellen und gleichzeitigt die Anzahl der notwendigen Prozessschritte zu reduzieren.
    Jahr: 2015
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 09/2014-09/2016
  • Clinchen für Anwendungen mit zyklisch thermischer und mechanischer Belastung
    Im Rahmen dieses Forschungsprojekts werden Erkenntnisse darüber gewonnen, inwiefern gleichzeitig zyklisch-thermisch und zyklisch-dynamisch belastete Clinchpunkte ihre Tragfähigkeitseigenschaften verändern, welche Mechanismen diesen Entwicklungen zugrunde liegen und welche Maßnahmen zur Verminderung der Entfestigung ergriffen werden können. Dabei sollen sowohl die Auswirkungen des charakteristischen Ermüdungsverhaltens verschiedener Werkstoffe (Fügepartner), als auch die Variation von Prozessparametern des Clinchens auf die Verbindungsfestigkeit und Lebensdauer von Clinchverbindungen quantifiziert werden. Aus den daraus gewonnenen Daten können so für die verschiedenen Fügepartner optimierte Clinchpunkte für eine TME-Belastung erstellt werden. Die Validierung dieser Ergebnisse erfolgt anschließend an einem Demonstratorbauteil unter Prüfstandsbedingungen.
    Jahr: 2015
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 06.2015 - 05.2017
  • Herstellung stoffschlüssiger Metall-Keramik-Verbunde mittels Gießverfahren
    Die Erarbeitung vereinfachter Gießtechnologien zur Herstellung von Metall-Keramik-Verbindungen einerseits sowie die Einstellung definierter Übergangsschichten andererseits sind zentrale Ziele dieses Projektes, mit denen eine ökonomische und ökologische, da ressourcenschonende, Aufwertung des Herstellungsprozesses von Keramik-Metall-Verbundwerkstoffen realisiert werden soll. Verbunde aus Aluminium und Si3N4-Keramiken sollen dazu mittels zu entwickelnder titanhaltiger Zwischenschichten gefügt und Grundlagenuntersuchungen zu Aluminium-Si3N4-Verbundgussverfahren an Atmosphäre durchgeführt werden. Die Verbindungsqualität der gegossenen Proben wird mittels zerstörender (Metallographie, Zugversuche, Elektronenstrahlmikroanalyse) und zerstörungsfreier Prüfverfahren (Ultraschall, Computer-Tomographie) analysiert, um eine fundierte Wissensbasis der mikrostrukturellen Mechanismen bei der Herstellung von Keramik-Metall-Verbindungen mittels neuartiger Verbundgusstechniken zu erarbeiten.
    Jahr: 2015
    Förderung: LUH
    Laufzeit: 01.2015 - 08.2017
  • Einfluss der Stromimpulse auf die Eigenschaften und Mikrostruktur von Nickelbasis-Superlegierungen
    Ziel des geplanten Forschungsvorhabens ist die Untersuchung des Einflusses starker Stromimpulse auf die Mikrostruktur von einkristallinen Nickelbasis-Superlegierungen. Dies beinhaltet die Analyse der Veränderung von Versetzungsanordnungen, der Orientierung und Morphologie der beiden Phasen γ und γ‘ sowie der Elementverteilung im Material
    Jahr: 2015
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 04/2015 – 03/2018
  • GRK 1627 – Teilprojekt A2: Erzeugung von prozessangepassten Dualphasenstählen
    Gegenstand des Projektes ist die Erzeugung von angepassten Dual- und Mehrphasenstählen infolge einer maßgeschneiderten Wärmebehandlungsroute. Mittels interkritischer Glüh- und durch isotherme Umwandlungsprozesse werden niedrig legierte Stahlbleche in ihrer Mikrostruktur sowie ihren mechanischen Eigenschaften verändert.
    Jahr: 2015
    Förderung: DFG
    Laufzeit: bis 10/2016
  • Entwicklung eines 3D-Modells zur Beschreibung der Mikrostrukturentwicklung in Nickelbasis-Superlegierungen bei starker thermo-mechanischer und thermo-chemischer Kopplung
    Forschungsgegenstand des Projektes ist die Untersuchung des Kriechverhaltens von Nickelbasis-Superlegierungen. In Kooperation mit dem Institut für Kontinuumsmechanik (IKM) soll ein Modell entwickelt werden, das das Verhalten der Mikrostruktur bei Kriechbelastung beschreibt. Dazu werden EBSD-Messungen vom Ausgangszustand und weitere Messungen während des Kriechens durchgeführt. Hierbei soll eine Stelle der Probe von zwei Seiten analysiert werden. Basierend auf den somit erhaltenen zweidimensionalen Ergebnissen wird zusammen mit dem IKM ein dreidimensionales Materialmodell entwickelt. Zusätzlich werden nach dem Bruch die Querschnitte der Probe in verschiedenen Abständen zum Bruch metallographisch untersucht. Dies soll die Entwicklung der Mikrostruktur während des Kriechens zeigen und weitere Informationen, z. B. über die Dichte und Verteilung von Poren während der Kriechdehnung, liefern.
    Jahr: 2016
    Laufzeit: 01.07.2016 - 31.12.2017
  • Standmengenvorhersage von Gleitschichten auf Umformwerkzeugen
    Der Einsatz von reibungsreduzierenden Gleitbeschichtungen in der Blechumformung wird derzeit vor allem noch aufgrund der mangelnden Kenntnisse zu ihren Standmengen limitiert. In diesem Projekt werden daher umfassende Untersuchungen zum Verschleiß- bzw. Abtragverhalten dieser Beschichtungen durchgeführt. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Bereitstellung eines allgemeinen Modells, welches eine Abschätzung der Standmenge reibungsreduzierender Werkzeugbeschichtungen in der Blechumformung ermöglicht. Des Weiteren soll eine Anleitung zur schnellen Parametrisierung dieses Modells für Beschichtungen, deren Wirkprinzip ebenfalls auf Gleiten von Partikeln auf molekularer Ebene basiert, erarbeitet werden.
    Jahr: 2017
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 10/2014 – 04/2017
  • Optimierung des Tragverhaltens unter Wasser gefügter Bolzenschweißverbindungen großer Dimensionen für Reparatur-und Instandhaltungsmaßnahmen
    Forschungsziel ist die Entwicklung einer Bolzenschweißanlage für den Unterwassereinsatz, sowie die Qualifizierung des Bolzenschweißens für den Unterwassereinsatz durch Taucher und ROVs.
    Jahr: 2017
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 01.10.2016 - 30.09.2018
  • Werkstofftechnisch basiertes Abschreckmodell für die Simulation des Unterwasserschweißens
    Forschungsziel ist die Prozesssimulation des nassen Unterwasserschweißens unter besonderer Berücksichtigung des Wärmeübergangs zum Wasser.
    Jahr: 2017
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 01.04.2016 – 31.03.2018
  • RETURN – Prozesskette Recycling von Titanspänen
    Bei der Herstellung von Strukturbauteilen aus Titan in der Luftfahrtindustrie entstehen derzeit rund 90% Abfall in Form verunreinigter Späne, welche bisher nicht mit vertretbarem Aufwand recycelt werden können. Ziel des Forschungsprojekts RETURN ist es, diese Titanspäne zu recyceln und den Werkstoffkreislauf für Titan zu schließen. Hierbei soll insbesondere die Qualität der anfallenden Späne erhöht werden, um aus diesen wieder Titanlegierungen in Luftfahrtqualität herstellen zu können und dadurch die Material- und Energieeffizienz im gesamten Werkstoffkreislauf von Titan nachhaltig zu steigern.
    Jahr: 2017
    Förderung: BMWi
    Laufzeit: 08/2013 - 07/2016
  • Boatlanding Repair – Verfahrenstechnik zur Repa-ratur spaltbehafteter Flanschsysteme im Unterwas-serbereich von Bootlandeanlagen an Offshore-Gründungskonstruktionen
    Ein häufiger Schaden an Offshore-Windenergieanlagen ist die Deformierung des Boatlanding-Flansches. Die Ziele des Projekts sind die Entwicklung einer Verfahrenstechnik zur Reparatur spaltbehafteter Flanschsysteme von Offshore Gründungskonstruktionen und die Entwicklung eines neuen Metall-Polymer-Füllstoffs zum Spaltausgleich unter Wasser und im Wasserwechselbereich.
    Jahr: 2017
    Förderung: AiF-ZIM
    Laufzeit: 01.10.2014 - 30.09.2016
  • Einfluss der Stromimpulse auf die Eigenschaften und Mikrostruktur von Nickelbasis-Superlegierungen
    Ziel des geplanten Forschungsvorhabens ist die Untersuchung des Einflusses starker Stromimpulse auf die Mikrostruktur von einkristallinen Nickelbasis-Superlegierungen. Dies beinhaltet die Analyse der Veränderung von Versetzungsanordnungen, der Orientierung und Morphologie der beiden Phasen γ und γ‘ sowie der Elementverteilung im Material
    Jahr: 2018
    Förderung: DFG
    Laufzeit: 04/2015 – 03/2018
  • Verminderung der wasserstoffinduzierten Kaltrissigkeit beim nassen Unterwasserschweißen von höherfesten Feinkornstählen durch die Integration von austenitischem Schweißgut in die Schweißfolge
    Forschungsziel ist die Verhinderung wasserstoffinduzierter Kaltrisse beim nassen Unterwasserschweißen von höherfesten Feinkornstählen. Durch den Einsatz austenitischen Schweißguts werden makroskopische Wasserstofffallen in die Schweißfolge eingebracht, welche die schädigende Wirkung des Wasserstoffs unterbinden.
    Jahr: 2018
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 12/2016 – 11/2018
  • Autogenes MAG-C Schweißen als Hybridprozess für das kontinuierliche, nasse hyperbare Unterwasserschweißen (UW-A-MAG-C) mit Massivdrahtelektroden
    Im Forschungsvorhaben 18.708 N „Autogenes MAG-C Schweißen als Hybridprozess für das kontinuierliche, nasse hyperbare Unterwasserschweißen(UW-A-MAG-C) mit Massivdrahtelektroden“ wurde ein Hybridschweißverfahren für die Unterwasseranwendung entwickelt, mit dem Ziel der Kombination einer autogenen Flamme und einem Lichtbogenschweißverfahren.
    Jahr: 2019
    Förderung: AiF
    Laufzeit: 04/2015 – 09/2017