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School for Additive Manufacturing (SAM): Neues Promotionsprogramm am PZH

School for Additive Manufacturing (SAM): Neues Promotionsprogramm am PZH

© Lippert/iPeG
So könnte ein Ergebnis aussehen: Funktionsintegrierte Freiform-Reflektor-Halterung

Für das Programm, das vom Institut für Werkstoffkunde am PZH federführend konzipiert wurde und nun auch dort angesiedelt ist, werden insgesamt 15 Promovierende mit einem Dreijahres-Stipendium gefördert, das aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur finanziert wird.

Bei SAM, das in ganzer Länge „School for Additive Manufacturing (SAM) – Sensoren und Aktoren durch Additive Fertigung von gradierten Bauteilen“ heißt, geht es darum, additiv gefertigte Bauteile so weiterzuentwickeln, dass sie nicht länger nur strukturmechanische Aufgaben erfüllen, sondern gleichzeitig auch über sensorische oder aktorische Eigenschaften verfügen. Grundlage hierfür ist die Verarbeitung sogenannter gradierter Multimaterialien.

Die Technologien, die in SAM entwickelt werden, könnten beispielsweise für adaptive Prothesen und selbstoptimierende Dämpfer im Fahrzeugbau oder zur Bauteilidentifikation und -kommunikation im Kontext von Industrie 4.0 – einschließlich Plagiatsschutz – genutzt werden.

SAM ist eins der fünf Promotionsprogramme, die für die Leibniz Universität im Oktober bewilligt wurden. Sie gehören zum Niedersächsischen Promotionsprogramm, das alle zwei bis drei Jahre ausgeschrieben wird und durch eine strukturierte Ausrichtung und hervorragende Betreuung den Promovierenden exzellente Bedingungen bieten soll.

Über das Ende der geplanten Förderung hinaus ist eine Verstetigung dieser strukturierten Betreuung der Promovierenden im Bereich der Additiven Fertigung im Rahmen einer Graduiertenschule im Exzellenzcluster PhoenixD geplant.

Interesse? Für Fragen zum Ablauf des Programms und zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung steht der Oberingenieur des Instituts für Werkstoffkunde, Florian Nürnberger, gerne zur Verfügung.