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Biomedizintechnik und Leichtbau

Magnesium und Aluminium stehen hier im Mittelpunkt der Forschung. Für diese Werkstoffe werden insbesondere die Verfahren Gießen, Walzen und Strangpressen untersucht. Die Gießtechnik umfasst hierbei die Legierungsentwicklung von Aluminium und Magnesium-Legierungen und die Herstellung von Halbzeugen für die strangpresstechnische Weiterverarbeitung.

Neben der Optimierung der mechanischen Kennwerte stehen bei der Legierungsentwicklung die Herstellung biokompatibler Magnesiumlegierungen sowie von Magnesiumlegierungen mit sensorischen Eigenschaften im Vordergrund. Der Einfluss einer Umformung auf die Eigenschaften der Legierungen wird mittels Strangpressen oder Walzen untersucht. Hierbei sind vor allem die mechanischen Eigenschaften sowie die Mikrostruktur vor und nach der Umformung von Interesse, z.B. wird die Gefügeentwicklung von Aluminiumlegierungen bei der Herstellung von Voll- und Hohlprofilen beim Strangpressen, bei letzteren insbesondere auch im Bereich der Längs- und Querpressnähte, betrachtet. Die Erzeugung von Verbundstrukturen, bei denen die Eigenschaften verschiedener Materialien kombiniert werden, wird bei den genannten Verfahren ebenfalls untersucht.

Seit 2011 steht zudem ein Hochgeschwindigkeitsprüfstand für die Untersuchung der Verformbarkeit von Feinblechen unter hohen Umformgeschwindigkeiten zur Verfügung. Neben der Grundlagenforschung werden Themen aus der industrienahen Forschung bearbeitet. Hier sind unter anderem die Entwicklung von Marknägeln, Drähten und Stents aus resorbierbaren Mg-Legierungen oder die zerstörungsfreie Prüfung von stranggepressten Bauteilen zu nennen.

Der Bereich Biomedizintechnik des IW repräsentiert die LUH 2017 in einer internationalen Videokampagne mit einem Beitrag über Magnesiumschwamm-Implantate:

Die Conference of European Schools for Advanced Engineering Education and Research, kurz CESAER, ist eine Vereinigung der 51 besten technischen Universitäten Europas. Diese hat die steAAAm it! (Science, Technology, Engineering, Architecture, Arts and Mathematics) Kampagne ins Leben gerufen. Im Rahmen dieser Kampagne wird einmal wöchentlich ein spannendes Forschungsthema anhand eines Videos präsentiert. Die Leibniz Universität Hannover (LUH) ist Teil von CESAER.

Repräsentiert wird sie mit einem Video über das DFG-geförderte Projekt „Entwicklung geeigneter Schwammstrukturen und Beschichtungssysteme für Implantate auf Magnesiumbasis als bioresorbierbares Knochenersatzmaterial“. Ein Gemeinschaftsprojekt dreier Institute: Das Institut für Werkstoffkunde und das Institut für Kontinuumsmechanik der LUH arbeiten mit der Chirurgischen und Gynäkologischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilian-Universität München zusammen.

Alle Videos werden im Youtube Kanal CESAER hochgeladen.