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Zerstörungsfreie Prüfverfahren

Deutschlandweit einzigartig ist das Röntgengerät des IW, mit dem große Maschinenbauteile mit bis zu 400 Millimetern Wandstärke auf Fehler untersucht werden können. Mit der Mikrofokus-Röntgenröhre können wie mit einer Röntgenlupe aber auch einzelne Schweißnähte kontrolliert und feine Bauteilfehler erkannt werden. Ein weiteres Prüfverfahren beruht auf Wirbelstrommessungen. Die Mitarbeiter können damit feine Fehlstellen in Gussteilen, Schweißnähten und Hochleistungsbauteilen erkennen sowie Schlüsse auf physikalische und mechanisch/technologische Eigenschaften von Bauteilen oder die Gefügestruktur von Werkstoffen ziehen. So konnten sie beispielsweise bei einer Materialverwechslung in der industriellen Fertigung weiterhelfen, indem sie Maschinenbauteile, die aus einem Fremdwerkstoff gefertigt waren, vor der Auslieferung identifizierten. In einem anderen Fall konnten die Wissenschaftler mit Hilfe von Wirbelstrommessungen relativ schnell tausende von fehlgehärteten Tellerrädern für ein LKW-Differenzialgetriebe klassifizieren und aussortieren. Mit einer neu entwickelten Hochtemperatur-Sensortechnik können die Bauteileigenschaften von Schmiede- und Gussteilen in der Abkühlphase kontrolliert eingestellt und damit eine Qualitätssicherung in der Fertigung erreicht werden.

Der Bereich Zerstörungsfreie Prüfverfahren teilt sich in die folgenden Fachgruppen auf: