Wasserstrahl Labor Hannover (WLH)

Im Institut für Werkstoffkunde kommen verschiedene Schneid- und Schweißverfahren zum Einsatz. Die hierbei entstehenden Emissionen können nicht nur umweltschädlich sein, sondern auch zu einer besonderen Gefährdung von Arbeitern in der Nähe führen. Um bei den Schweiß- und Schneidprozessen auch diesen Aspekt untersuchen zu können, verfügt das Institut für Werkstoffkunde über eine Gas- und Aerosolmessstrecke, mit der sowohl Feinstaubmengen als auch Gasemissionen ermittelt werden können.

Im Institut für Werkstoffkunde kommen verschiedene Schneid- und Schweißverfahren zum Einsatz. Die hierbei entstehenden Emissionen können nicht nur umweltschädlich sein, sondern auch zu einer besonderen Gefährdung von Arbeitern in der Nähe führen. Um bei den Schweiß- und Schneidprozessen auch diesen Aspekt untersuchen zu können, verfügt das Institut für Werkstoffkunde über eine Gas- und Aerosolmessstrecke, mit der sowohl Feinstaubmengen als auch Gasemissionen ermittelt werden können.

Fast Automotive Particle Emission Sprectrometer (FAPES)

Mit dem Fast Automotive Particle Emission Sprectrometer (FAPES) können schnelle Messung von Partikeln, die bei Verbrennungsprozessen entstehen durchgeführt werden. Verwendet wird dabei ein bipolarer Lader, der eine definierte Gleichgewichtsladungsverteilung auf die Partikel etabliert. Die geladenen Partikel werden mit zwölf parallel betriebenen Differential mobility Analysers (DMAs) klassifiziert. Eine genaue Erkennung der Partikelladung erfolgt über zwölf Faraday-Cup-Elektrometer (FCE), die sich durch einen geringen Rauschpegel und einer schnellen Ansprechzeit, welche ausschlaggebend für das Gesamtsystem ist, auszeichnet. Die Detektion der Partikelladung erfolgt im FCE durch räumliche Trennung zu den elektrischen Feldern im Aerosolklassierer.

Technische Daten

Partikelgrößen

 6,3 bis 474 nm 

Konzentrationsbereich~105 bis 1010 Partikel/cm3
Abtastrate1/2/4/10 Hz
Maximaler Wasservolumenstrom0,7 s

Portable Aerosol Spectrometer

Mit dem Aerosol Dust Monitor & Counter 1.108 steht ein Staubmessgerät, zur Messung von Stäuben in der Luft und deren Aerosolverteilung zur Verfügung. Zur Anwendung kommt das System im Bereich Arbeitsschutz-, Umweltmessung, Filter- und Luftqualitätskontrolle. Über einen Halbleiterlaser, der als Lichtquelle dient, erfolgt die Streulichtmessung der Einzelpartikel. Das 90° Streulicht wird mit einem Öffnungswinkel von 60° über einen Spiegel auf die Empfängerdiode gelenkt, wobei beim Überqueren jedes Partikel ein Lichtimpuls abgegeben wird. Die Signale werden nach der Verstärkung klassifiziert.

Technische Daten

Massenkonzentrationen 

1…>100.00 µg/m³    
Partikelkonzentrationenbis zu 2.000.000 Partikel/Liter    
Messintervalle6 s/ 1, 5, 10, 30 oder 60 min    
Signalverstärkung0,3 bis >20µm in µg/m³    

Gasmet DX4000

Der FTIR-Gasanalysator Gasmet DX4000 findet Anwendungen in der Emissions-Überwachung, für Vergleichsmessungen oder der Steuerung katalytischer Prozesse, dabei können mehrere Gaskomponenten in heißen und feuchten Proben präzise überwacht werden. Damit die Probe bei hohen Konzentrationen von H2O oder korrosiven Gasen in der gasförmigen Phase bleibt, kann die korrosionsbeständige Messzelle bis auf 180 °C beheizt werden.

Technische Daten

Auflösung

8 cm-1

Scanfrequenz 10 Scans / s
Detektor MCT, peltier-gekühlt
IR-Quelle SiC, 1550 K
StrahlteilerZnSe
Wellenlängenbereich900 - 4200 cm-1
Messkomponenten H2O, CO2, CO, NO, NO2, N2O, SO2, NH3, CH4, HCOH (Formaldehyd), HCl, HF, HCN
Dr.-Ing. Thomas Hassel
Leitung
Adresse
Lise-Meitner-Straße 1
30823 Garbsen
Gebäude
Raum
203
Dr.-Ing. Thomas Hassel
Leitung
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Lise-Meitner-Straße 1
30823 Garbsen
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203